Vorschau
"Mein Morgenstern, von Hand geschöpft, gesetzt, gedruckt, gebunden" und Musik im Museum
Plakatausschnitt, Gestaltung Jörg Rudloff, Illustration Katharina Lutz
Der 111. Todestag des Dichters Christian Morgenstern am 31. März 2025, wird 2026 in Mainburg mit einer Wanderausstellung vom 1. März bis 3. Mai gefeiert.
Christian Morgenstern (1871 bis 1914) war ein deutscher Dichter, Schriftsteller und Übersetzer, der vor allem durch seine humorvollen und oft surrealistischen Gedichte bekannt wurde.
Seine Fähigkeit, tiefgründige Gedanken mit einem spielerischen Umgang mit der Sprache zu verbinden, macht ihn zu einer unverwechselbaren Figur in der Weltliteratur.
Typografen lieben es, seine oft grotesken Sprachspiele und komische Lyrik ebenso einzigartig auf Papier zu bringen.
Der Verein für die Schwarze Kunst, der Verein Meister der Einbandkunst, die Papiermühle Homburg und die Büchergilde Gutenberg haben in einer zweijährigen Projektkooperation die Werke für diese Ausstellung geschaffen aus den Werken des Projektes "Mein Morgenstern, von Hand geschöpft, gesetzt, gedruckt, gebunden". Daran waren ca. 60 Handwerkerinnen und Handwerker der Druck-, Papier- und Buchbindekunst beteiligt.
Diese Ausstellung feiert das Handwerk, lösungsorientierte Zusammenarbeit und die Kreativität von Wort und (Schrift-)Bild.
Das Setzen mit Bleibuchstaben und das Drucken von Morgenstern-Gedichten auf einer sog. "Nudel" (kleine Hanpresse) können Besucher selbst erleben. Das Ergebnis – "Mein*Morgenstern" mit eigenem Namen – können sie gleich mitnehmen.
Musik im Museum
gibt es wieder am 15. und 22. März von 17:00 -- 19:00 Uhr.
